💡 This week, I had two very different meetings that reminded me what digital transformation is really about.
👉 **The first: an escalation meeting.** Called on short notice, many open questions, little time to fully understand all perspectives beforehand. One of those situations that emerge in ongoing projects – especially when you're nearing the end and uncertainties become tangible. Tension in the air, understandable concerns: Will everything work? Will daily work become more complicated?
👉 **The second: a kickoff meeting.** A colleague smiles and says: "Benedikt, this is the meeting we've been talking about for a year and a half, two years now, right?"
And yes – exactly that! 🌞
After long preparation, countless alignments, and continuous conversations, we finally got started. A moment that shows how much perseverance, communication, and trust stands behind every system launch.
Both situations reinforced something important: In the end, it's rarely just about technology. It's about people, work practices, responsibility – and how we shape change together.
💻 **When we introduce a new system in IT, we're not just changing software.** We're reshaping the daily work of colleagues, their processes, and their culture. And ultimately, many, many hours of people's lives.
That deserves respect. 🙏 And it obligates us to approach this task with care, understanding, and genuine interest – to explain, to listen, to build bridges.
Sometimes convincing others comes easier, sometimes harder. But you can never skip the work of convincing. Because every system implementation is, in the end, a cultural project. 🌱
And this is exactly what motivates me every day to work on the City of Vienna's IT projects – because they accomplish far more than meets the eye. ❤️
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🇩🇪 Deutsche Version
Zwei Termine, zwei Welten – und eine gemeinsame Erkenntnis. 💡
Diese Woche hatte ich zwei sehr unterschiedliche Termine:
👉 Der erste: ein Eskalationsgespräch. Kurzfristig angesetzt, viele offene Fragen, wenig Zeit, um alle Seiten genau vorab zu verstehen. Eine dieser Situationen, die im laufenden Projekt entstehen – wenn es Richtung Ende geht und Unsicherheiten spürbar werden. Spannung in der Luft, verständliche Sorgen: Wird alles funktionieren? Wird der Alltag komplizierter?
👉 Der zweite: ein Starttermin. Ein Kollege lächelt und sagt zu mir: „Benedikt, das ist doch der Termin, über den wir seit eineinhalb, zwei Jahren reden, oder?"
Und ja – genau das war er! 🌞
Nach langer Vorbereitung, vielen Abstimmungen und immer wieder über das Thema reden, ging es endlich los. Ein Moment, der zeigt, wie viel Ausdauer, Kommunikation und Vertrauen hinter jedem Systemstart stehen.
Beide Situationen haben mir wieder gezeigt: Am Ende geht es selten nur um Technik. Es geht um Menschen, Arbeitsweisen, Verantwortung – und darum, wie wir Veränderung gemeinsam gestalten.
💻 Wenn wir in der IT ein neues System einführen, dann verändern wir nicht nur Software. Wir gestalten den Arbeitsalltag von Kolleginnen und Kollegen, ihre Prozesse und ihre Kultur. Und damit letztlich viele, viele Stunden von Menschenlebenszeit.
Das verdient Respekt. 🙏 Und es verpflichtet uns, diese Aufgabe mit Sorgfalt, Verständnis und echtem Interesse anzugehen – zu erklären, zuzuhören, Brücken zu bauen.
Manchmal gelingt das Überzeugen leichter, manchmal schwerer. Aber man darf sich das Überzeugen nie sparen. Denn jede Systemeinführung ist am Ende ein Kulturprojekt. 🌱
Und genau das motiviert mich jeden Tag aufs Neue, an den IT-Projekten der Stadt Wien zu arbeiten – weil sie weit mehr bewirken, als man auf den ersten Blick sieht. ❤️